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warnungen vor stromnetz-kollaps.

27.10.10 - Unter Berufung auf die Deutsche Presse-Agentur DPA meldet die Süddeutsche Zeitung, dass Bundesumweltminister Norbert Röttgen vor einem Kollaps der Stromnetze warnt. Für die schwankende Ökostrom-Einspeisung seien die bestehenden Netze nicht ausreichend konstruiert. "Wir sind in einigen Regionen in Grenzbereichen der Netzstabilität", äußerte der Bundesumweltminister gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Tatsächlich werden laut einer Studie der Deutschen Energieagentur dena rund 3500 Kilometer Stromleitungen gebraucht, um den Anteil erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung bis 2020 auf 30 Prozent zu steigern, wie es das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vorsieht. Greenpeace kritisiere Röttgens Aussage und den Zeitpunkt der Äußerung kurz vor der Abstimmung des Energiekonzepts im Bundestag, so die Süddeutsche Zeitung. Greenpeace-Energieexperte Andree Böhling sieht in der Atompolitik der Bundesregierung die Verschärfung des Problems: "Da Atomkraftwerke nur schwer regelbar sind, kann Atomstrom die schwankende Produktion von erneuerbarem Strom nicht ausgleichen". Doch auch die dena fürchtet besonders aufgrund des starken Wachstums im Bereich Solarstrom (siehe auch News "photovoltaikmarkt wächst rasant" unten) ein Problem in den Netzen. Der schnelle Ausbau der Eneuerbaren Energien zeigt, dass das EEG greift und ein hoher Ökostromanteil viel rascher möglich ist als ursprünglich erwartet. Knackpunkt für die weiteren Entwicklung ist der Aus- und Umbau der bestehenden Stromnetze, dabei sollen jetzt auch EU-Subventionen helfen.

photovoltaikmarkt wächst rasant.

13.10.10 - Der Photovoltaikmarkt ist eine boomende Branche in Deutschland. Überall auf den Dächern sieht man die dunklen Module, die das Sonnenlicht einfangen und Strom daraus erzeugen. Da die Fertigung und Installation der Module immer kostengünstiger wird und die Systempreise allein 2009 um durchschnittlich 30 Prozent gesunken sind, wurden die Vergütungssätze im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) entsprechend angepasst. Der Bundestag beschloss 2010 zwei zusätzliche Senkungen, sodass die Einspeisevergütung für Photovoltaikanlagen bis 30 kW ab dem 1. Juli nur noch 34,05 anstatt 39,14 Cent pro Kilowattstunde betrug und seit dem ersten Oktober weiter auf 33,03 Cent pro Kilowattstunde gefallen ist. Bundesumweltminister Röttgen erwartet, dass sich Solarstrom bereits 2013  zu herkömmlichen Verbraucher-Stromtarifen erzeugen lässt. Besonders wirtschaftlich ist Solarstrom, wenn er direkt vor Ort verbraucht wird, also erst gar nicht in das allgemeine Stromnetz gelangt. Der Eigenverbrauch wird seit dem ersten Oktober mit einer Vergütung von 16,65 Cent pro Kilowattstunde honoriert, wenn der Eigenverbrauchsanteil bis zu 30 Prozent beträgt. Wer mehr selbsterzeugten Strom verbraucht, bekommt derzeit 21,03 Cent. Um die Eigennutzung des im Haus verbrauchten Stroms messen zu können, wird ein Zähler eingebaut. Für 2011 wird von einer weiteren Degression, also einer Absenkung der Einspeisevergütung aufgrund der guten Marktentwicklung, um 13 Prozent ausgegangen. Maßgebend für die Höhe der Vergütungssätze ist immer der Zeitpunkt, an dem die Photovoltaikanlage in Betrieb genommen wurde.

shulmann-Ausstellung in mannheim.

04.10.10 - Der weltberühmte amerikanische Architektur-Fotograf Julius Shulman wäre am 10. Oktober 100 Jahre alt geworden. Zu diesem Anlass präsentiert "Zephyr – Raum für Fotografie" ab dem 17. Oktober in den Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim die europaweit größte Ausstellung seines Lebenswerks. Mit seinen meist mittel- und großformatigen Fotos ist es ihm wie kaum einem Zweiten gelungen, die Betrachter seiner Bilder für die Schönheit moderner Architektur zu begeistern. Seit den dreißiger Jahren fotografierte Shulman Häuser von Architekten wie Richard Neutra, Frank O. Gehry und Frank Lloyd Wright. Dabei brachte er die gestalterische Idee des jeweiligen Architekten bildhaft auf den Punkt. "Endlich mal ein Foto von einem, der verstanden hat, was ich aussagen will", soll Architekt Frank Lloyd Wrights einmal begeistert ausgerufen haben. Die Ausstellung "Julius Shulman: Cool and Hot“ vereint sowohl Shulmans Bildikonen aus den 40er, 50er und 60er Jahren als auch seine Arbeiten der letzten Dekade, die erstmals in Europa gezeigt werden. Bis zum 27.02.2011 sind die Arbeiten in Mannheim zu sehen.

kraft-wärme-kopplungsanlagen besonders klimaschonend.

04.08.10 - Die gleichzeitige Strom- und Wärmeerzeugung in Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (KWK) ist besonders klimaschonend und effizient. Die Bundesregierung möchte deshalb bis 2020 den Anteil an KWK-Strom auf 25 Prozent verdoppeln und so 20 Millionen Tonnen CO2-Emissionen vermeiden. In Großkraftwerken wird die eingesetzte Energie aus Kohle, Erdgas oder Erdöl nur zu rund einem Drittel in nutzbaren elektrischen Strom umgewandelt. Die restlichen zwei Drittel der eingesetzten Primärenergie gehen verloren. In KWK-Anlagen wird neben Strom auch Wärme erzeugt, die Energieausnutzung beträgt dabei bis zu 90 Prozent. Kleinere KWK-Einheiten wie sie in Blockheizkraftwerken (BHKW) eingesetzt werden, können einzelne Gebäude oder Gebäudegruppen mit Strom und Wärme versorgen. Als Brennstoff wird meist Erdgas oder Biogas verwendet, bei deren Verbrennen weitaus weniger Schadstoffe wie Schwefeldioxid oder Stickoxide  entstehen als im Vergleich zu Kohle. Rainer Schüle, Geschäftsführer der Energieagentur Regio Freiburg, äußerte sich nach dem Fachtag Strom- und Wärmeversorgung mit BHKW" am 23. Juli in der Handwerkskammer in Stuttgart positiv zum Potential der Kraft-Wärme-Kopplung. "Sie kann, zum Beispiel über den Einsatz von Blockheizkraftwerken, einen zentralen Beitrag zum Klimaschutz leisten und mitentscheidend sein auf dem Weg zur dezentralen Energieversorgung." Wirtschaftlich arbeiten  Blockheizkraftwerke "überall da, wo ein entsprechender Wärmebedarf besteht und der erzeugte Strom selbst genutzt werden kann", zeigen die am Fachtag vorgestellten Analysen von Dieter Seifried,  vom Büro Ö-quadrat in Freiburg. In der Praxis ist der Anteil der Kraft-Wärme-Kopplung an der Stromerzeugung beispielsweise in Baden-Württemberg seit Jahren rückläufig. Zu diesem Ergebnis kommt ein vom Wirtschaftsministerium in Auftrag gegebener Bericht des Zentrums für Solar- und Wasserstoffforschung (ZSW). Rainer Schüle sieht darin ein strukurelles Problem. "Es gibt viele Akteure, die sich gegen eine Dezentralisierung der Energieversorgung wehren."  WortArt verfolgt die Entwicklung und berichtet über interessante Bau- und Sanierungsprojekte mit Blockheizkraftwerken.

wärmepumpen auch im altbau interessant.

02.07.10 - Die Wärmepumpen-Technologie erfährt seit 2003 einen großen Aufschwung. Im Hinblick auf die immer strenger werdenden Anforderungen an die Energieeinsparung und den Einsatz von erneuerbaren Energien sind Wärmepumpen eine interessante Alternative zu herkömmlichen Heizsystemen. Ihr umweltschonender Einsatz trägt zur Verringerung des CO2-Aussstoßes bei, macht Hausbesitzer unabhängig von Öl- sowie Gaspreis-Schwankungen und hilft Heizkosten einzusparen. Im Neubau werden Wärmepumpen in Niedrigenergie- oder Passivhäusern mit entsprechenden niedrigen Vorlauftemperaturen effektiv eingesetzt. Doch auch im Altbau kann eine sinnvoll ins Sanierungs-Konzept eingebundene Wärmepumpe eine wirtschaftliche Lösung darstellen. Knackpunkt ist die Vorlauftemperatur, die in herkömmlichen Heizsystemen ein wesentlich höheres Niveau von 60 Grad oder mehr aufweist. Wärmepumpen erreichen aber besonders bei niedrigen Vorlauftemperaturen eine gute Arbeitszahl, mit der die abgegebene Heizleistung im Verhältnis zur aufgewendeten Antriebsenergie angegeben wird. Ein deutschlandweiter Feldtest, den die E.ON Energie AG von 2007 bis 2009 zur Untersuchung von Wärmepumpen im Gebäudebestand durchgeführt hat, zeigt, dass bei Vorlauftemperaturen von bis zu 45 Grad, die meist mit Fußbodenheizungen erreicht werden, die Leistung der Wärmepumpen deutlich verbessert werden können. Beim Symposium "Wärmepumpen im Altbau", dass das Test- und Weiterbildungszentrum Wärmepumpen und Kältetechnik (TWK) in Karlsruhe am 30. Juni veranstaltete, bewerteten Experten den Einsatz von Wärmepumpen im Gebäudebestand als durchweg positiv. Voraussetzung sei dabei aber immer die individuelle Betrachtung jedes einzelnen Sanierungsprojekts und eine ganzheitliche quallifizierte Beratung. Gerne schreibe ich auch für Ihre Leser interessante Beiträge zu diesem Thema. Nehmen Sie Kontakt mit mir auf.

wärmepumpen-experten-kongress.

12.05.10 - Am Mittwoch, den 19. Mai, findet in Kasendorf beim Wärmepumpen-Spezialist Alpha-InnoTec ein Experten-Kongress für Architekten und Planer statt. Wärmepumpen-Heizungsanlagen nutzen die Sonnenenergie, die in der Luft, im Erdreich oder im Wasser gespeichert wurde. Die jährlich auftreffende Strahlungsenergie beträgt in Deutschland zwischen 900 und 1200 kWh pro Quadratmeter. Wobei nicht nur direkte Sonneneinstrahlung genutzt werden kann, sondern auch indirekte Strahlung, die zum Beispiel von Wolken reflektiert wird. Das macht an leicht bewölkten Sommertagen eine nutzbare Strahlung von 80 Prozent aus und an Wintertagen immerhin noch 20 Prozent. Das vielfältige Vortragsprogramm des Kongresses stellt Wärmepumpen der neuen Generation vor, setzt sich mit den Vor- und Nachteilen der Technologie auseinander, stellt Wärmedämm-Mythen auf den Prüfstand und vieles mehr. Unter dem Motto "Entdecken Sie (Ihre) Energiepotenziale" werden im hauseigenen Schulungscenter von Alpha-InnoTec hochkarätige Redner erwartet. WortArt wird mit von der Partie sein und sich über technische Neuerungen sowie Möglichkeiten informieren. Gerne setze ich mein aktuelles Fachwissen und meine interessanten Kontakte auf für Sie ein. Sprechen Sie mit mir über Ihr Projekt.

glas-architektur mit guten dämmwerten.

05.05.10 - "Biorealismus" nannte Architekt Richard J. Neutra seine Philosophie, die von der Wechselwirkung zwischen der Architektur und der sie umgehenden Landschaft ausgeht. 1892 in Österreich geboren, wanderte Richard J. Neutra 1923 nach Amerika aus und realisierte in Kalifornien eindrucksvolle Villen mit großflächigen Glasfronten. Die Innenräume scheinen sich bis in den Garten auszudehnen, eine Grenze ist fast nicht mehr auszumachen. Dadurch erreicht der Architekt eine Großzügigkeit, die nicht von der Größe des Raums abhängt. Der Vertreter der "klassischen Moderne"  wollte Häuser bauen, die heilsam sind und den seelischen sowie körperlichen Bedürfnisse der Bewohner gerecht werden. Dafür, so seine Theorie des Biorealismus, ist die Verbindung zur Natur besonders wichtig für den Menschen. Auch in Deutschland hat der 1970 verstorbene Architekt zahlreiche Gebäude realisiert. Engagiert hat er sich hier besonders auch im Siedlungsbau. Die Neutra-Siedlung im hessischen Mörfelden-Walldorf mit 42 Gebäude ist ein Beispiel dafür, sie steht seit 1984 sogar unter Denkmalschutz. Der Ansatz einer lichtdurchfluteten Architektur mit großen Fensterflächen und auf ein Minimum reduzierten Rahmen, ist heute aktueller denn je. Waren die Glasfronten zu Neutras Zeiten aber noch wahre Energiefresser, erfüllen moderne Fenster alle Anforderungen an eine hochgedämmte Außenhülle. Der Wärmeverlust durch das Glas von innen nach außen wird mit dem mit dem Ug-Wert, früher k-Wert, angegeben. Je niedriger dieser ist, desto weniger Raumwärme geht verloren. Die Einscheibengläser der 70er-Jahren wiesen eine Wärmedämmung von 5,8 W/m²K auf. Modernes Superwarmglas, beispielsweise von Interpane, dämmt wesentlich besser und erreicht Werte bis 0,5 W/m²K. Auch die Häuser der Neutra-Siedlung in Mörfelden-Walldorf werden saniert und erhalten neue, hochwärmedämmende Fenster.  Die Bewohner freut's, denn bereits eine Senkung des Werts um nur  0,1 W/m²K führt zu einer Einsparung von ungefähr 1,2 Litern Heizöl pro Quadratmeter Fensterglas. Transparente Gebäude mit großen Glasflächen wie sie auch Richard J. Neutra mit seinem "Biorealismus" vorsah, erfüllen heute die strengen, gesetzlichen Anforderungen der Energieeinsparverordnung.

schwarz löst weiß als trendfarbe ab.

21.4.10 - In den so genannten "Nuller-Jahren" fuhren Trendsetter weiße Autos, telefonierten von weißen Handys, hatten weiße iPods und weiße Notebooks. Der Apple-Konzern hat diese weiße Phase mit seinen Produkten eingeläutet und damit rollte die weiße Welle durchs Land. Jetzt, zu Beginn des neuen Jahrzehnts, hat sich der Wind gedreht und Schwarz ist wieder groß im Kommen. Schwarz ist radikal, zwingt zu klaren Aussagen und lenkt den Blick auf das Wesentliche - klassisches Design wäre ohne die Farbe Schwarz, die zu den unbunten Farben zählt, gar nicht denkbar. Nun ist es also wieder da, das Schwarz. Und wieder ist es die Firma Apple, die die Eckpfeiler setzt. Das MacBook gibt es jetzt auch in schwarz und das iPhone wird meist schwarz gesichtet. Auch in der Architektur halten Schwarz und Grau Einzug. Das Solaraktivhaus in Regensburg beispielsweise, ist mit anthrazitgrauen Faserzementplatten verkleidet. Architekt Stephan Fabi, der das energieautarke Hausprojekt gemeinsam mit der Sonnenkraft GmbH, dem Fraunhofer Institiut für solare Energiesysteme sowie der Hochschule Regensburg geplant und realisiert hat, stellt so den optischen Bezug zu den Kollektoren auf dem Dach her. "Wand und Dach verbinden sich dadurch visuell", so Stephan Fabi. Da sich dunkle Farbtöne bei Sonneneinstrahlung stärker erwärmen als helle, ist die Hinterlüftung der Fassadenkonstruktion besonders wichtig. Auch Fensterrahmen werden immer häufiger in dunklen Farben geordert. Auch hier stellt die stärkere Erwärmung eine große Herausforderung an das Material und die Konstruktion dar. Damit die Oberflächen lange schön bleiben, kommen extra dafür entwickelte Farben zum Einsatz. 

fachmesse fenster, tür und fassade.

16.3.10 - Vom 24. bis 27. März findet in Nürnberg die weltweit führende Fachmesse für Fenster, Tür und Fassade  fensterbau/frontale statt. Für die Branche ist dies ein wichtiger Schauplatz, um sich zu präsentieren und Neuheiten vorzustellen. Die Messeveranstalter meldeten bereits Ende 2009 eine überraschend große Nachfrage auf Aussstellungsflächen, sodass alles auf ein erfolgreiches Branchen-Highlight hindeutet. Auch WortArt wird bei diesem einzigartigen Branchenevent vor Ort sein. Profitieren Sie von meinem Fachwissen und Branchenkontakten. Gerne berichte ich für Sie über Messe-Neuheiten, erstelle Artikel über neueste Entwicklungen oder berichte von aktuellen Projekten. WortArt ist für Sie unterwegs - das heißt, in der Redaktion fällt keine Arbeitskraft aus, es entstehen keine Reisekosten und trotzdem erhalten Ihre Leser brandaktuelle Informationen. 

passivhäuser - warme räume ohne heizung.

26.2.10 - Was macht ein Haus zu einem Passivhaus? Eindeutige Richtlinien gibt es hier vom Passivhaus Institut von Dr. Wolfgang Feist in Darmstadt. Das Passivhaus ist keine festgelegte Bauweise, sondern vielmehr ein Qualitätsmerkmal hinsichtlich der Gebäudehülle und der Lüftungstechnik. Durch eine besonders gute Wärmedämmung wird der Heizenergiebedarf so weit gesenkt, dass der passive Wärmeeintrag über die Sonneneinstrahlung und die Wärmeabgabe der Personen sowie Geräte ausreicht, um ein Haus angenehm warm zu halten. Herzstück in diesem System ist eine kontrollierte Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung. Diese sorgt in dem luftdicht verpackten Gebäude nicht nur für Frischluft, sondern nutzt ungefähr 80 Prozent der Wärme aus der verbrauchten Luft. Oftmals wird hier noch ein Kleinstwärmepumpe eingesetzt, die die Fortluft der Lüftungsanlage zusätzlich ausnutzt. Energie, die für die Warmwasserbereitung zur Verfügung steht. WortArt ist in ständigem Kontakt mit Experten, Architeken sowie Bauherren und berichtet regelmäßig über Standards, Neuheiten und Hausprojekte.

effizienhäuser bringen klarheit bei kfw-förderung.

15.2.10 - Ob Solarhaus, Nullenergiehaus oder Plusenergiehaus - die Begriffe, mit denen Hausanbieter werben, sind vielfältig und die Unterschiede für Bauherren nur schwer durchschaubar.  Für das Passivhaus gibt es eine Definition des privatwirtschaftlichen Passivhausinstituts von Dr. Feist, das einen maximalen Primärenergiebedarf von 120 kW/m²a und einen maximalen Heizbedarf von 15 kWh/m²a festlegt. Letztes Jahr wurde nun das Gütesiegel "Effizienzhaus" mit dem Ziel eingeführt, Klarheit in diesen Begriff-Dschungel zu bringen. Begleitend wurde 2009 vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und der Deutschen Energie-Agentur dena zusammen mit den Partnern KfW Bankengruppe, dem Bundesverband Deutscher Fertigbau und Yello Strom der Wettbewerb "Effizienzhaus - Energieeffizienz und gute Architektur" ausgerichtet. WortArt berichtete darüber und stellte eines der Siegerhäuser vor. Nach einer Übergangszeit, in der Häuser sowohl nach der alten Energieeinsparverordnung von 2007 als auch nach der EnEV 2009 gefördert wurde, herrscht seit Anfang 2010 wieder mehr Klarheit. Im Neubaubereich werden das Effizienzhaus 70 sowie das Effizienzhaus 85 gefördert. Die Zahlen verstehen sich als Prozentangaben, die den Primärenergiebedarf eines Hauses im Vergleich zum Referenzwert der EnEV 2009 beschreibt. Je niedriger der Wert, desto  höher die Energieeffizienz.


grünes licht für energiesparauflagen.

01.12.09 - Die EU-Komission begrüßt die politische Einigung auf ein europäisches Energieeffizienz-Label für Haushaltsgeräte und neue Energiestandards für Neubauten. Der EU-Energiekommissar Andris Piebalgs sieht darin ein deutliches Signal für die bevorstehenden Klimaverhandlungen, die am 7. Dezember in Kopenhagen beginnen. Private Neubauten sollen demnach ab dem 31. Dezember 2020 mittels entsprechend ausgeführter Wärmedämmung, eingesetzter Solaranlagen oder Sparlampen einen äußerst niedrigen Energieverbrauch aufweisen und nahezu Null-Energie-Niveau erreichen. Mehr dazu unter EU-Aktuell.


energiemesse in stuttgart.

01.12.09 - Vom 25. bis zum 27. Februar 2010 präsentiert die Landesmesse Stuttgart die CEP© Clean, Energy & Passivhouse. Auf der internationalen Fachmesse für erneuerbare Energien und Passivhaus bieten Aussteller umfassende Informationen zu Produkten, Technologien und Innovationen an. Parallel dazu findet ein Fachkongress statt. WortArt wird vor Ort sein. Nutzen Sie mein aktuelles Fachwissen und meine Kontakte auch für sich. Mehr Infos zur Messe hier.


 

WortArt: Birgit Peitsch Freie Journalistin Fontaneweg 2 71549 Auenwald info@wortart-texte.de 07191 - 9145880
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